Programm 2021/2022

Hartmut Sperl Trio feat. Judith Adarkwah

Samstag, 09.10.2021  

Altfrid M. Sicking Quintett

Samstag, 23.10.2021

Lucas van Merwijk & his Latin Music Machine

Mittwoch, 17.11.2021

SSW-Trio

Freitag, 26.11.2021

Rizze’s Drive’n'Groove Quintet

Freitag, 10.12.2021

Billy Test Quartett

Samstag, 22.01.2022

Federation of the Groove

Samstag, 05.02.2022

Blues Caravan

Samstag, 05.03.2022

WDR Big Band

Samstag, 19.03.2022

Uni Bigband

Freitag, 01.04.2022


Hartmut Sperl Trio feat. Judith Adarkwah

Die drei Jazzer Florian Schnurr (dr), Stefan Schwarzinger (bs), und Hartmut Sperl (p) improvisieren aus Leidenschaft und der Überzeugung heraus, dass eine bekannte Melodie zwar Wiedererkennungswert haben muss, aber auch zu Veränderungen einlädt. Ihre Spezialität sind Klassiker der Rockgeschichte, die mit neuen Rhythmen und Klängen ausgestattet und neu arrangiert werden – vielfältig, wie der Jazz nun mal ist

 Judith Adarkwah ist eine der beliebtesten Sängerinnen der Region. Verwurzelt in der Gospelmusik, versteht es die junge Sängerin, Soul- und Jazztitel unverkennbar zu veredeln. Die Zusammenarbeit mit dem Hartmu-Sperl-Trio verspricht nun ein neues spannendes Kapitel in ihrer musikalisch reichen Biographie zu werden – die Zuhörer erwartet ein musikalisch breitgefächerter Abend mit Titeln von Jimi Hendrix bis Cole Porter.


Altfrid M. Sicking – I AM

Mit I AM hat sich Altfrid M. Sicking in der pandemischen Zwangspause einen langgehegten Wunsch erfüllt: Nach Jahrzehnten als Sideman, fester Solist in der Götz Alsmann Band sowie als Hochschuldozent in Münster und an der Folkwang in Essen, hat der Vibraphonist und Marimba-Spezialist ein paar Lieblingskollegen zusammengetrommelt, um unter eigenem Namen ein Album ausschließlich mit Eigenkompositionen aufzunehmen.

Als umtriebiger Konzert- und Studiomusiker u.a. für die WDR Bigband, Charlie Mariano oder Romy Camerun weiß Sicking mit diversen Stilistiken und Genres umzugehen. So sind die zurückgenommenen Arrangements sehr bewusst angelegte Terrains für entspannte solistische Entfaltung.

Das Basisquartett à la „Modern Jazz“ mit vollgriffigen Piano-Voicings (Sebastian Altekamp), Walking Bass (Ingo Senst) und sehr swingenden, mitunter funky akzentuierten Drums (Christian Schoenefeldt) wird ergänzt durch Christian Kappe an Trompete und Flügelhorn. Letzterer war 2019 Gast in der OASE als Leiter des Jugendjazzorchesters Unijazzity.

 Sicking verpasst dem klassischen Ambiente zwischen Swing und Neo-Cool ein stilsicheres Update: Balladeskes, Up-Tempo-Nummern mit Bop-Appeal und bewegungsfördernde Latin-Infusionen. Ein rundes, lebendiges Album mit Vintage-Charme!

 

Lucas van Merwijk & his Latin Music Machine

Lucas van Merwijk & his Latin Music Machine nimmt das Publikum mit auf eine Zeitreise in den New Yorker Stadtteil “Spanish Harlem”. Er ist durch seine Latino Sub-Kultur weltberühmt. Die Reise beginnt in den 1920er Jahren und reicht bis in die Gegenwart. Man fühlt sich mitten in die Szeneclubs von „Spanish Harlem“ versetzt. Das mit allen Grooves gewaschene südamerikanisch/europäische Sextett, das unterstützt wird von drei Sänger/-innen aus sieben Ländern machen dieses „Concert of Latin music“ zu einem besonderen Erlebnis.

Besetzung:
Lucas van Merwijk (The Netherlands): drums, percussion und Musical Leader, Nando Vanin (Colombia): vocals, Gianna Tam (Surinam): vocals & percussion, Ramon Mendeville (Spain): vocals, Samuel Ruiz Aleman (Venezuela): bass, Danny van Kessel (Antillen): piano, Juan Viloria (Venezuela): percussion, Oscar Cordero (Venezuela): trumpet, Yiannis Marinos (Greece): trombone.

 

SSW Trio

Mit SSW hat sich ein innovatives Trio formiert, dessen Mitglieder Jazz vom Feinsten zelebrieren. Mainstream verbindet sich mit Fusion, Latin mit World Music und akustischer Sound mit elektrischem zu einer interessanten Mischung, Die Vielfalt der Arrangements erstreckt sich von lyrisch-sphärischen Momenten bis zu rockigen Sequenzen, hier liegen aber ihre Wurzeln eindeutig im Jazz. So entsteht eine entspannte Reise durch verschiedene Stile.

Bass: Stefan Schwarzinger
Drums: Christian Schneider
Keys: Achim Weiss

 

Liebe Oase-Mitglieder und Jazz-Fans!

Drive’n’Groove aus organisatorischen Gründen abgesagt Das für den 10. Dezember 2021 als Ersatz für den bereits stornierten Abend mit Reverend Rusty geplante Konzert mit dem Drive'n'Groove Quintet feat. Soul-Joi muss zum Bedauern des Jazzclubs Oase aus organisatorischen Gründen abgesagt werden. Die im Vorverkauf erworbenen Karten für Reverend Rusty and the Case sowie für das Drive'n'Groove Quintet können über die VVK-Stelle im Kulturhaus Lÿz (Tel. 0271-333-2448 oder E-Mail tickets@siwikultur.de) zurückgegeben werden. Diesen Text haben wir heute mit dem KulturBüro abgestimmt.

Wir hoffen, dass Ihr uns und dem Rizze (und seiner Band) das nicht übelnehmt, es liegt an der schwierigen Zeit, die wir derzeit alle durchmachen. Weihnachten und der Jahreswechsel stehen an, und so wünschen wir Ihnen und Euch trotz allem ein schönes Fest - ohne das böse Virus! Wir sehen uns im nächsten Jahr – die Hoffnung trägt uns weiter!

Freunde der WDR Bigband und der HR Bigband werden heute auf ihre Kosten kommen, wenn auch nur "in Auszügen". Billy Test, der junge Amerikaner aus Pennsylvania, Shooting Star der deutschen Jazz-Szene und Wahl-Kölner, ist seit August 2018 festes Mitglied der WDR Big Band und präsentiert seine facettenreiche Klavierkunst in kleiner Besetzung – in der OASE bereits zum zweiten Mal. Billy Test begann im Alter von 7 Jahren Klavier zu spielen, zunächst mit klassischer Ausbildung, später Jazz. Er erhielt zahlreiche Preise für sein musikalisches und auch musikwissenschaftliches Können und große Anerkennung für seine Diplomarbeit über die Entwicklung des modernen Jazz-Klaviers. Seine Begleiter sind: Saxophonist Tony Lakatos, seit vielen Jahren Mitglied der HR Bigband. John Goldsby, ebenfalls langjähriges Mitglied der WDR Bigband, wird Kontrabass spielen. Der Schlagzeug-Part wird von dem jungen Wahl-Kölner Dominik Raab gestaltet. Er studierte an der Würzburger Hochschule für Musik bei Bill Elgart und schloss ein Masterstudium an der Hochschule für Musik Nürnberg ab. Er war Mitglied des Landesjugendjazzorchesters Hessen und erhielt diverse Auszeichnungen, u. A. bei "Jugend jazzt".

Besetzung:
Billy Test (p), Tony Lakatos (sax), John Goldsby (b), Dominik Raab (dr)

Federation of the Groove

Der Name ist Programm! Zwischen Funk und Fusion zaubern die Musiker um den vielseitigen Ausnahmepianisten und ‑organisten Martin Sasse und den Kölner Gitarristen Bruno Müller (Till Brönner, Mezzoforte, Max Mutzke) einen „kernigen Groove“ auf die Bühne, der „fett nach vorne drückt“, wie die Kölnische Rundschau schreibt. Sasse und Müller kennen sich seit Jahrzehnten, was ihre entspannte Vertrautheit erklärt, die diese Musik so richtig zum Abheben bringt. Dazu legen Claus Fischer, langjähriger Bassist bei Stefan Raabs Heavytones, und Hendrik Smock, der auch für Roachford die Drums spielt, das Fundament. Das Urteil der Kölnischen Rundschau: „Unendlich präzise!“.
Lineup:
Bruno Müller — Guitar
Martin Sasse — Keys
Claus Fischer — Bass
Hendrik Smock — Drums

Blues Caravan

Die legendäre Showcase-Tour von Ruf Records ist mittlerweile 16 Jahre alt, doch das Konzept bleibt unschlagbar und daher unverändert. Drei aufstrebende Talente vom angesehensten Blues-Label in Europa. Drei Live-Sets, die das gesamte Spektrum von Genres und Emotionen durchlaufen. Und zum krönenden Abschluss eine riesige Jamsession, bei der alle Künstler gemeinsam die Sau rauslassen – und das Publikum dazu auffordern, das Gleiche zu tun. Die Welt braucht dringend eine Ladung Hochgeschwindigkeits-Rock’n’Roll. Hier, kurz vorgestellt, sind die drei heißersehnten Performer, die beim Blues Caravan 2021 den Lockdown zum Relikt vergangener Tage machen werden.

Katie Henry ist ein Unikum. Auf der Bühne flitzt sie zwischen Gesangsmikro, Piano und Gibson SG bei einem Stil, der Rock, Roots, R&B, Soul, Funk und Popumfasst. Womöglich fühlt man sich dabei kurz an Bonnie Raitt erinnert. Doch sind es ihre ganz eigene, unverfälschte Ausstrahlung, ihr ehrliches Songwriting und das beeindruckende Können der Musikerin auf zwei Instrumenten, mit denen sie sich ihren guten Ruf erspielen konnte. „Wenn mein Publikum mit einemGefühl nach Hause geht, sich selbst und auch den anderen näher gekommen zu sein, dann weiß ich, dass ich einen guten Job gemacht habe.“

Bei Eddie 9 Volt wird das Wort Power großgeschrieben. Bereits mit Mitte Zwanzig hat der Multiinstrumentalist mit der alten Seele die Juke Joints im amerikanischen Süden reihenweise erobert. Er ist zwar inspiriert von den großen Meistern der Blues-Gitarre, darunter Freddie King und Buddy Guy, doch seine zeitgemäße Interpretation der Blues-Tradition ist mit Adrenalin durchtränkt. Bei seinen Liveshows – die mit Songs von seinem gefeierten Debüt Left My Soul In Memphis(2019) sowie mit einer Prise Humor gespickt sind – gibt Eddie alles, um das Publikum für sich zu gewinnen. „Bei meinen Konzerten geht es um Energie, Dynamik und den unaufhörlichen Wunsch, die Leute zum Tanzen zu animieren“.

Die aus Brüssel stammende Ghalia Volt lebt und tourt seit vielen Jahren in den USA und hat wie kaum eine andere europäische Künstlerin den ursprünglichen Blues verinnerlicht. Die Sängerin und Gitarristin sorgte zunächst als Frontfrau der in New Orleans beheimateten Mama’s Boys für Furore; ihr 2019er Album Mississippi Blend festigte ihren Ruf als Ausnahmetalent. Beim Blues Caravan 2021 präsentiert sie ein neues Soloalbum, das in den sagenumwobenen Royal Studios im Memphis aufgenommen wurde.

From the Speyside of Jazz

Die WDR Big Band trifft erstmals auf den schottischen Saxofonisten Matt Carmichael

Die WDR Big Band ist weltweit zu Gast und in Nordrhein-Westfalen zu Hause. Als musikalischer Botschafter bringt sie Jazz und Artverwandtes „on stage“, „on air“ und online zu ihrem Publikum. Das Programm der WDR Big Band deckt das gesamte Spektrum des Jazz von der Tradition bis zur Avantgarde ab – getreu dem Motto „Musikalische Grenzen sind musikalische Herausforderungen“. Gleichzeitig hat die international besetzte Big Band einen Bezug zur europäischen Tradition, speziell zum Jazz „made in Europe“. Ganz in diesem Zeichen steht das Konzert in Siegen mit dem jungen schottischen Tenor-Saxofonisten Matt Carmichael, der mit Anfang 20 zu den Shootingstars der britischen Szene zählt. Geleitet wird dieses Projekt vom Chefdirigenten (und Tenoristen) Bob Mintzer, der Carmichaels lebendige Musik eigens dafür ins Großformat übertragen hat.

Matt Carmichael, ts & Komposition

Bob Mintzer, Leitung & Arrangement

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Die Bigband der Uni Siegen feiert in der Spielzeit 2019/20 ihr 40jähriges Bestehen mit einer Reihe von Jubiläumskonzerten. Auf das "Heimspiel" im LYZ beim Jazzclub OASE e. V. freut sich die Band - seit nunmehr zehn Jahren unter der Leitung des Kölner Trompeters Martin Reuthner - besonders und hat sich gleich drei Stargäste eingeladen: Das Zusammenspiel mit Gerd Dudek, in Siegen aufgewachsene Größe des modernen europäischen Jazz, ist pure Freude für die Uni Bigband. Über Andy Haderer, als Lead- und Solotrompeter der WDR Bigband in Siegen regelmäßig zu Gast, braucht man nicht nur in Blechbläserkreisen keine weiteren Worte zu machen, und Ludwig Nuss, sein Kollege an der Lead- und Soloposaune, lebt mit seinem Instrument die Liebe zur Musik aus - und zum Jazz besonders.

Aus der Ende der 1970er Jahre entstandenen Amateurband jazzbegeisterter Siegener Studenten hat sich in den letzten Jahren ein ausdrucksstarkes Jazzensemble mit annähernd professionellem Sound geformt. Das über die Jahre gewachsene breite Repertoire von Ellington und Basie über Thad Jones bis hin zu Bob Mintzer und Bob Florence spricht für sich und bereitet auch den Boden für die Interpretation der anspruchsvollen WDR-Originalarrangements, diedie Gäste des Abends im Gepäck haben. Die ansteckende Spielfreude der jungen Musiker und Musikerinnen sorgt neben reinem Jazzgenussauch noch für beste Unterhaltung. Als Bonbon werden sich auch einige ehemalige Mitglieder zu einer "Jam-Session-Nummer" auf der Bühne einfinden.